Sonntag, 20. Januar 2019

Die Hochzeit von Kana

Das erste Wunder wirkte Jesus auf die Fürsprache seiner aufmerksamen Mutter. Beide waren sie auf einer Hochzeit eingeladen, auf welcher der Wein ausging. So beginnt das "normale" liturgische Jahr mit dem Evangelium von einem Fest, das durch Weinmangel zu enden droht. Am Anfang steht das drohende Ende.

Doch das Brautpaar hatte einen entscheidenden Vorteil: Jesus und Maria waren auf ihrer Hochzeit und Maria bemerkte den Mangel. Ihr hervorragender Rat: "Was er euch sagt, das tut!" (Joh 2,5)

Was Jesus von den Dienern verlangt ist ziemlich einfach: "Füllt die Krüge mit Wasser!" (Joh 2,7) Wie erleichternd ist es doch zu wissen, dass Jesus von uns nur einfaches verlangt und er dann das Wunder tut.

Da ich in meinem Projekt, meinen Haushalt zu vereinfachen, einen Blick in das Sonntags-Evangelium werfe und mich davon inspirieren lasse, beruhigt mich die heutige Botschaft sehr. Es sollte mir darum gehen, die einfachen Dinge jeden Tag zu tun. Die Wunder wird Jesus wirken. Sehr beruhigend. Aber die einfachen Dinge müssen getan werden.

Dieser kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt.
(Joh 2,9-10)

Heute bin ich ja schon einen Tag über dem errechneten Geburtstermin und viel nehme ich mir für diese Woche nicht mehr vor. In der Schwangerschaft habe ich auf Alkohol verzichtet und deswegen habe ich auch aktuell nicht wirklich eine Übersicht darüber, was ich alles im Haus habe. Deswegen werde ich einen Blick auf den "Wein" in meinem Haus werfen und nehme dabei alle alkoholischen Getränke in den Blick.

Oftmals hat man ja irgendwo eine Likörflasche stehen, die einem geschenkt wurde und geschmacklich nicht so ganz die eigene Vorliebe trifft und ob man es glauben mag oder nicht: gerade Liköre werden nicht immer mit der Zeit besser.

Update:
Ich habe in unserem Esszimmer einen Kasten, der alle meine schönen Gläser beinhaltet. Darin hatte ich auch einige Flaschen Likör und Schnaps beherbergt. Im Keller hatte ich auch noch ein kleines Depot an verschiedenen Likören und Schnäpsen. Da wir keine großen Weintrinker sind, hält sich die Zahl der Weinflaschen in Grenzen.

Ich habe mir die Mühe gemacht, den Kasten neben den Gläsern frei zu machen und diesen Ort als alleinigen Platz einzurichten, an dem wir unsere Spirituosen aufbewahren. So wird es uns leichter, den Überblick zu bewahren und die richtige Flasche für den richtigen Anlass zu wählen.
 

Sonntag, 13. Januar 2019

Taufe des Herrn

Das Fest "Taufe des Herrn" bietet eine gute Gelegenheit, sich an die eigene Taufe zu erinnern. Einige Ideen, die sich auch im Laufe der kommenden Woche umsetzen lassen, habe ich hier zusammengetragen. 

Das heutige Evangelium ist recht kurz und doch lässt sich eine Inspiration für den Haushalt darin finden.


Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
Lk 3,16

In der "alten" Einheitsübersetzung steht noch das Wort "Schuhe". Wieso also nicht das Thema Schuhe in meinem Haus beleuchten? Ich weiß, keine sehr elegante oder einfallsreiche Brücke, die ich hier zwischen Evangelium und Haushalt ziehe, aber es ist eine.

An dieser Stelle muss ich gleich dazu sagen, dass ich keine wahnsinnig große Liebe zu Schuhen habe. Ich versuche meine Schuhe so auszuwählen, dass sie Qualität haben und somit auch länger halten. Ich bin kein großer Fan davon, ständig irgendwelche billigen Schuhe zu kaufen, nur weil sie super aussehen. Meine Schuhe müssen funktional sein und zu fast jedem Outfit passen.

Mein Mann hat auch seine Marke gefunden, der er treu bleibt. Auch bei ihm steht Funktionalität im Vordergrund. Seine Schuhe passen ebenfalls zu jedem seiner Outfits.

Bei unserer Tochter haben wir das Glück, dass wir viele Schuhe gebraucht erhalten haben. Es hat bisher nur wenige paar Schuhe gegeben, die wir ihr neu gekauft haben und normalerweise hat es sich dabei um Schuhe gehandelt, die wir wirklich für sie gebraucht haben, weil sie bei den Secondhand-Sachen nicht dabei waren. Bei den Schuhen unserer Tochter wird nur das entsorgt, was wirklich kaputt geworden ist und nicht mehr zu tragen ist. Alle anderen Schuhe werden wir für die Zukunft noch behalten.

Update:

Ich werde euch jetzt nicht mit langweiligen Bildern von meinen getragenen Schuhen langweilen, aber ein kurzer Bericht soll es werden.

Meine Schuhe habe ich durchgesehen und festgestellt, dass bei einem Paar die Schnürsenkel fehlen. Also habe ich welche besorgt und die Schuhe wieder tragbar gemacht.

Mein Mann benötigte dringend neue Hausschuhe. Auch diese wurden organisiert und generell ein neues Paar Schuhe seiner Lieblingsmarke bestellt.

Bei den Schuhen unserer Tochter habe ich die sommerlichen Schuhe aus der Garderobe weggeräumt, damit nur die tragbaren Schuhe für den Winter griffbereit sind.

Alles ziemlich einfach diese Woche, aber es muss ja nicht immer die gesamte Welt in jeder Woche bewegt werden, oder?

Sonntag, 6. Januar 2019

Erscheinung des Herrn

Heute feiern wir das Fest "Erscheinung des Herrn". Kaum zu glauben, dass sich die Weihnachtszeit schon wieder dem Ende zuneigt. Gleichzeitig ist dieser Sonntag auch der erste im neuen Jahr 2019.

Ich möchte dieses Jahr dazu nutzen, die Heilige Schrift mehr in mein alltägliches Leben einzubinden. Da eines meiner weiteren Ziele für dieses Jahr die "Vereinfachung" unseres Haushaltes ist, habe ich mir gedacht, warum nicht diese beiden Anliegen miteinander verbinden?

Mein Plan sieht nun folgendermaßen aus:
Der Sonntag ist der erste Tag der Woche, zumindest liturgisch. Deshalb soll mir das jeweilige Sonntagsevangelium einen Anreiz geben, einen Teilaspekt in meinem Haushalt zu beleuchten. Dann habe ich die ganze Woche Zeit, diesen Aspekt zu überdenken und in die Tat umzusetzen.

Für diesen Sonntag bin ich bereits fündig geworden. Die Sterndeuter folgen dem Stern und suchen den neugeborenen König der Juden:

Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.
Mt 2,11

Da stelle ich mir doch gleich die Frage, ob man in unserem Haus Jesus und Maria finden kann. Deswegen werde ich diese Woche den Fokus auf meinen Hausaltar legen und alle anderen sakralen Gegenstände.

Update:

Mein Hausaltar befindet sich in unserem Esszimmer, dass gleichzeitig auch jener Raum ist, in dem wir unsere Gäste empfangen. Da wir uns hier sehr oft aufhalten, sammelt sich dort ungewollter Weise immer wieder vieles dort an, was nicht dorthin gehört. Schande über mich, aber das ist die Realität.
Also war es höchste Zeit, hier mal aufzuräumen und alles wieder in Ordnung zu bringen.
 

Zuerst habe ich den gesamten Hausaltar abgeräumt und abgewischt. Dann habe ich mir einen schönen neuen Läufer aus meiner kleinen Sammlung gesucht und nacheinander die Andachtsgegenstände, die alle eine besondere Bedeutung haben, wieder an ihren Platz gestellt. Einiges habe ich auch nicht mehr aufgestellt, weil es sich nicht bewährt hat. So habe ich die große Bibel auf dem Ständer verräumt, weil es unpraktisch war, so darin zu lesen. Auch viele Kerzen haben ihren Weg nicht mehr auf den Altar gefunden. Natürlich auch der Adventkalender unserer Tochter hat seine Dienste erfüllt und fristet nun sein dasein getrennt in Plastik und Karton im Müll.

Hier nun das Endergebnis, in einem anderem Licht (anderer Tag und andere Uhrzeit):


 

Montag, 22. Januar 2018

Erinnerungen an die Taufe in der Familie

Die Taufe ist ein einmaliges Erlebnis. Viele wurden schon als Baby getauft und können sich deshalb auch nicht daran erinnern. Umso wertvoller sind die Erinnerungen der Menschen, die bei der eigenen Taufe anwesend waren. Erinnerungen, die nicht geteilt werden, verblassen mit der Zeit bis sie ganz verschwinden.

Als Mutter ist es mir ein besonderes Anliegen, die Erinnerungen an die Taufe meiner Tochter lebendig zu halten. Noch ist sie zu klein, aber es ist nie zu früh, sich darüber Gedanken zu machen.

Bei meinen Überlegungen spielen 3 Kriterien eine wichtige Rolle:
  1. Einfach: keine langen Listen, was man alles zu Hause haben muss, um die Idee umzusetzen.
  2. Wiederholung: es soll möglich sein, die Idee öfters umzusetzen, damit man sich alles nachhaltiger einprägen kann.
  3. Gemeinsam: die Idee soll die Familie zusammenbringen.
Here we go!

Taufe

Sich über die Bedeutung der Taufe bewusst zu werden sollte ganz zu Beginn stehen. Dann werden auch die Bedeutungen der Taufsymbole deutlicher und man kann auf Fragen der Kinder zur Taufe eingehen. Hier eine kurze Zusammenfassung der Tauftheologie:


Fotos

Ich habe schon Taufen erlebt, wo von allen Seiten fotografiert wurde. Oft wird ein Profi angestellt, die schönsten Momente der Taufe festzuhalten. Im Idealfall gibt es sogar ausgedruckte Fotos oder sogar ein Fotobuch. Unabhängig davon, in welcher Form Fotos von der eigenen Taufe oder der Taufe der Kinder zur Hand sind, können diese gemeinsam angeschaut werden. Ganz einfach Buch oder Album holen, PC oder Laptop einschalten und los gehts! Zu jedem Bild gibt es irgendetwas zu erzählen und jeder oder jede wird zu ein und demselben Bild etwas anderes erzählen. So können die Bilder auch mit den Großeltern und anderen Verwandten oder auch mit der Patin oder dem Paten angeschaut werden, ohne dass es langweilig wird. Vielleicht ergibt es sich auch die schönsten Bilder drucken zu lassen oder ein einfaches Fotobuch zu erstellen. Das können auch der Pate oder die Patin mit dem Kind gemeinsam tun.

Kerze

Zur Taufe wurde auch die Taufkerze angezündet. In vielen Fällen wird sie lediglich bei der Erstkommunion oder bei Taufen anderer Kinder in der Familie entzündet. Oft gibt es auch noch eine etwas dickere Tischkerze. Falls es eine solche gibt, kann diese jedes Jahr am Tag der Taufe entzündet werden. Gibt es eine solche Kerze nicht, kann auch jede andere Kerze zur Erinnerung an die Taufe entzündet werden. Für kreative Eltern oder Paten eventuell auch eine Möglichkeit, mit dem Kind eine Kerze zu basteln. Eventuell gibt es ja auch eine Tischkerze für die Vorbereitung auf die Erstkommunion. Bei der Taufe haben wir das Licht Christi erhalten, das wir in die Welt tragen dürfen.

Kleid

Meine Tochter wurde in dem Kleid getauft, in dem ich und alle meine Geschwister getauft wurden. Als Kind war ich schon von diesem Kleid fasziniert und oft ging ich in den Kleiderkasten meiner Mutter und habe es angeschaut. Auch meiner Tochter werde ich es oft zeigen, denn es wäre viel zu schade, all die Erinnerungen die ich damit verbinde nicht zu teilen.

Kreuz

Wir wurden "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" getauft und erinnern uns bei jedem Kreuzzeichen an unsere Taufe. So erinnert uns auch jedes Kreuz das wir sehen daran, dass wir in der Taufe mit Christus gestorben und wieder auferstanden sind. In unserem Zuhause hängen mehrere Kreuze und ich muss sagen, dass ich diese nicht immer bewusst wahrnehme. Aber es freut Jesus sicher, wenn wir unseren Blick wieder einmal schärfen und die Kreuze in unserer Umgebung wieder bewusster wahrnehmen. Jedesmal, wenn wir ein Kreuz sehen können wir Jesus danken, dass er für uns gestorben ist und ihn bitten uns zu helfen, unser Kreuz zu tragen.

Weihwasser

Von der Taufe unserer Tochter haben wir geweihtes Wasser in Flaschen abgefüllt. Dieses Weihwasser verwenden wir bei besonderen Anlässen. Weihwasser haben wir immer zu Hause. Meine Großmutter hat uns immer mit Weihwasser gesegnet, wenn wir ihr Haus wieder verlassen haben. Wenn wir es eilig hatten, hat sie es uns "nachgespritzt". In unserer Familie segnen wir uns immer gegenseitig mit Weihwasser und stellen uns somit unter Gottes Schutz. Wir tun das vor allem am Abend vor dem Schlafen gehen, oft auch am Morgen nach dem Aufstehen und immer, wenn wir eine Kirche betreten. Aber auch besondere Anlässe wie Krankheiten oder Reisen geben Anlass, sich und andere mit dem Weihwasser zu bekreuzigen und unter den Segen Gottes zu stellen. Wer kein kleines Becken zu Hause hat, das an die Wand gehängt wird, kann auch einfach eine kleine Schale an einem geeigneten Ort aufstellen.

Tauftag und Namenstag

Geburtstage und andere Jubiläen schreiben wir gerne in unseren Kalender, damit wir sie nicht vergessen. Warum auch nicht die Tauftage und Namenstage unserer Familien eintragen? Die Taufe ist ja unser Geburtstag in ein neues Leben in Christus. Außerdem hat jeder bei der Taufe einen Namenspatron erhalten. Hinter jedem Namen steht ein Heiliger oder eine Heilige, der oder die den gleichen Namen tragen oder eine Abwandlung davon. Sollte nicht klar feststehen, welcher Heilige oder welche Heilige der oder die Namenpatronin ist, so darf man sich das gerne selbst aussuchen. Einfach den Namen recherchieren und schauen, wer aus der Schar der Heiligen in Frage kommt.

Taufkirche

Normalerweise werden Kinder in der Pfarre getauft, in der sie wohnen. Möglicherweise gab es aber eine Ausnahme, einen Umzug oder ähnliches und die Kirche in der die Taufe stattfand befindet sich wo anders. Unabhängig davon wo sich die Kirche befindet ist es doch interessant, an den Ort des Geschehens wieder einmal zurückzukehren. Oder auch in die eigene Pfarre ganz bewusst zu gehen um sich an die Taufe zu erinnern.

...

Diese Liste von Ideen zur Erinnerung an die Taufe in der Familie ist nicht erschöpfend. In jeder Familie gibt es viele andere Möglichkeiten auf einfache Art und Weise dieses Sakrament in den Alltag aufzunehmen.

Dienstag, 19. Dezember 2017

5 Dinge die ich an Bibel TV liebe

1. Bibel im Fernsehen

Die Heilige Schrift ist nicht nur irgendein Buch, sondern Gottes Wort an uns Menschen. Bibel TV bringt diesen Schatz in vielfältiger Art und Weise medial zum Ausdruck. Den christlichen Glauben ansprechend für alle erfahrbar zu machen ist ihr Ziel. Dabei legt sich Bibel TV ganz bewusst nicht auf eine konkrete Konfession fest. Die biblischen Wahrheiten stehen im Vordergrund.


2. Serien und Filme

Wahlloses Fernsehen frisst wahnsinnig viel Zeit, ohne dass man merkt wie die Zeit vergeht und ohne wirklich einen Nutzen davon zu haben. Deswegen konzetrieren wir uns in der Familie auf gute Serien und Filme. Bibel TV hat auch hier einiges zur Auswahl. Eine unserer Lieblingsserien ist "Ein Engel auf Erden" von Michael Landon aus den 80er Jahren. Jede Folge hat in sich einen Abschluss und eine berührende Geschichte. Aber auch Serien wie "Anne of Green Gables" oder "Die Coal Valley Saga" sind schöne Serien, die das Herz erfreuen. Die ausgestrahlten Filme sind meistens kleine Produktionen aus den USA, die Glaubensthemen spannend in Szene setzen und dabei oft Ereignisse aus dem realen Leben aufgreifen. Eine wirklich ausgezeichnete Alternative zu den ewig gleichen Hollywood-Streifen.


3. Live-Stream und Mediathek

Das Bibel TV-Team hat nicht nur sehr viel Arbeit in die professionelle Aufmachung des Senders, des Programmheftes und der App investiert, sondern bietet die Inhalte via Website oder App als Live-Stream oder in der Mediathek an. Je nach Lizenzvereinbarung werden die Inhalte zeitlich begrenzt oder immer zur Verfügung gestellt. So können Filme und Serien zur persönlich besten Zeit konsumiert werden. Zusätzlich zum TV-Programm bietet Bibel TV auch zwei weitere Livestream-Kanäle via App und Website an: Impuls. Der Bibel TV Predigt-Kanal und Musik. Der Bibel TV Musik-Kanal.


4. Bibel TV Kids

Bibel TV hat auch eine App für Kinder entwickelt. Diese kann kostenlos heruntergeladen werden und bietet kindgerechte Videos an. Eltern können dabei das Alterslimit selbst einstellen, um die Inhalte der Videos entsprechend zu filtern und mit einem Code zu schützen. Wenn man bedenkt, wie schnell man auf anderen Video-Kanälen und Apps in Bereiche gerät, die nicht für Kinder geeignet sind, ist diese App wirklich eine sehr gute Alternative. Vor allem wenn man mit Kindern unterwegs ist und eine kurze Ablenkung braucht.


5. Katholische Heilige Messe

Bibel TV überträgt Montag bis Freitag um 8 Uhr die Heilige Messe aus dem Kölner Dom. Einmal hat sich ein Zuschauer bei Matthias Brender, dem Geschäftsführer von Bibel TV, beschwert, dass auf Bibel TV katholische Inhalte gesendet werden. Die Antwort von Matthias Brender die er in der Sendung "Ihre Fragen" gegeben hat, war einfach super. Die Sendung ist leider nicht mehr verfügbar, sonst hätte ich hier einen Link geteilt, aber ich versuche in meinen Worten die Antwort kurz zu schildern. Matthias Brender hat erklärt, dass es nicht um die einzelnen Konfessionen geht, sondern um den christlichen Glauben. Bibel TV wäre auch nicht daran interessiert, einzelne Sendungen aufgrund einer bestimmten Glaubensrichtung aus dem Programm zu nehmen oder gar nicht erst aufzunehmen. Sie überlassen die Wahl dem Zuschauer. Wer also die Heilige Messe nicht anschauen möchte, muss es ja auch nicht tun. Matthias Brender hat das mit einer Liebe und Wertschätzung für die unterschiedlichen Konfessionen erklärt, wie ich sie selten erlebt habe.

Samstag, 16. Dezember 2017

Familienziele für das Jahr 2018

Irgendwie habe ich immer noch das Gefühl, das Jahr hat erst angefangen und jetzt ist es wirklich schon bald zu Ende. Damit bin ich wahrscheinlich nicht alleine. Deswegen habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, wie ich das Jahr intensiver auskosten und erleben kann. Oft passiert es mir, dass einfach eine Woche nach der anderen vergeht und im Nachhinein bedaure ich dann, was ich alles nicht gemacht habe. Da es aber nichts nützt, darüber zu jammern, will ich mich jetzt in diesem Jahr noch darum kümmern, mir zu überlegen, was ich im kommenden Jahr wirklich erreichen, feiern und nicht übersehen möchte. Einige Anregungen, wie das gelingen kann, habe ich im Internet in Blogposts gefunden:

Claire und Mike von FINDING PHILOTHEA setzen sich für jeden Monat einige family goals um die für sie wichtigen Dinge im Auge zu behalten.

Mariette von The Natural Catholic Mom hat auf ihrem Blog ihre family’s hopes and dreams for 2018
zusammengetragen.

Das hat mich dazu motiviert mit meinem Mann über unsere Familienziele für das Jahr 2018 nachzudenken. Bisher haben wir uns darüber keine weiteren Gedanken gemacht. Meine Erfahrung hat mir aber gezeigt, dass Ziele, die irgendwo festgehalten sind, eher verfolgt und die nötigen Schritte dazu gesetzt werden.

Aber wieso wollen wir uns für das neue Jahr Ziele sezten und keine Vorsätze bilden?
Ein Vorsatz ist kein Ziel sondern eher ein Wunschziel, das in den meisten Fällen unrealistisch oder nur unter schwierigen Voraussetzungen zu erreichen ist.
"Im kommenden Jahr werde ich abnehmen!" ist ein Vorsatz.
"Im kommenden Jahr werde ich lernen, mich gesund zu ernähren!" ist ein Ziel.

Uns war somit klar, dass unsere Ziele drei Kriterien erfüllen müssen:
  1. Sie sollen glaubensstärkend sein.
  2. Sie sollen einfach sein.
  3. Sie sollen realistisch sein.
Also, genug von der Theorie, hier sind unsere

 

Familienziele für das Jahr 2018

 

Täglicher Rosenkranz als Familie beten

Die Muttergottes wünscht sich, dass wir täglich den Rosenkranz beten und wir sind auch sehr bemüht, dies auch wirklich zu tun. Meinem Mann gelingt das besser als mir. Ihm ist es aber ein großes Anliegen, dass wir zusammen als Familie beten. Damit trifft er auch ein Anliegen, das mir sehr am Herzen liegt. So war uns klar, dass diese Ziel ganz oben auf unserer täglichen Prioritätenliste stehen muss. Wir sind uns sicher, dass der tägliche Rosenkranz uns jeden Tag immer tiefer in die Geheimnisse des Lebens Jesu und Mariens führen und uns im Glauben und als Familie stärken wird. Zudem sind wir davon überzeugt, dass wir den täglichen Rosenkranz wirklich in unseren Alltag einbauen können, auch wenn nicht jeder Tag nach dem gleichen Schema abläuft. So werden wir den Rosenkranz an einem Tag unterwegs im Auto, nachmittags auf der Couch oder abends bei Kerzenschein gemeinsam beten. Außerdem ist der Rosenkranz ein wirklich einfaches Gebet, das trotzdem in die Tiefe geht. Dieses Familienziel erfüllt alle unsere Kriterien.

Tauftage und Namenstage als Familie feiern

An meinem Tauftag erinnere ich mich meistens erst ein paar Tage später, den meines Mannes weiß ich gar nicht auswendig. Bei der Taufe unserer Tochter wurde mir aber wieder neu bewusst, dass dies der Tag unserer Wiedergeburt im Heiligen Geist ist und somit eigentlich der wichtigere Geburtstag, den es zu feiern gilt. An diesen Tagen werden wir die jeweilige Taufkerze entzünden und ein Taufgedächtnis feiern.
Die Namenstage haben wir bisher noch nicht sehr intensiv gefeiert. Meistens haben wir am entsprechenden Tag daran gedacht oder uns wurde zum Namenstag gratuliert. Der Gedanke daran, dass wir im Himmel Heilige haben die uns Fürsprecher sind, erfreut mein Herz und deswegen möchten wir unsere Patrone an ihrem Gedenktag besonders ehren. Wie wir die einzelnen Tage konkret feiern werden, wissen wir jetzt noch nicht genau. Aber wir werden uns an diesen Tagen mit den Lebensgeschichten der Heiligen befassen und ein Element daraus im Alltag erlebbar machen.

Monatliche Ziele als Familie setzen

Neben diesen beiden großen Zielen wollen wir für jeden Monat kleinere Familienziele setzen. Ein Monat ist ein relativ überschaubarer Zeitraum, der sich gut dafür eignet, das Familienleben zu planen und spezielle Feste, Feiern und Anlässe in den Alltag hinein zu nehmen um Erinnerungen zu bilden. Da es auch viele Anlässe und Einladungen gibt, die sich erst im Laufe des Jahres ergeben, lässt uns dieses Familienziel die bewusste Einplanung von einmaligen Ereignissen nicht vergessen.
Außerdem können wir uns von Monat zu Monat neu entscheiden, welche und wieviele Ziele wir als Familie setzen möchten.


Was sind eure Ziele für das Jahr 2018?

Donnerstag, 2. März 2017

5 Dinge die ich an Radio Maria liebe

1. Nähe zu den Menschen am anderen Ende

Radio Maria ist ein interaktiver Sender, in dem viele Beiträge und vor allem das Gebet davon leben, dass Menschen zum Telefon greifen und einfach anrufen. Ich muss gestehen, dass ich das selbst viel zu selten mache, aber aus Erfahrung weiß ich, dass es schön ist, seine eigenen Erfahrungen und Gedanken mit anderen Hörern und Hörerinnen von Radio Maria zu teilen.
Man fühlt sich als Hörer oder Hörerin von Radio Maria nicht als Konsument eines Radiosenders, sondern als Mitglied einer echten Hörerfamilie.


2. Keine Werbung

Anders als bei vielen weltlichen Sendern wird bei Radio Maria keine Werbung ausgestrahlt. Die einzige Werbung die es gibt ist die Programmansage des Senders und die wird tagesaktuell von einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin von Radio Maria vorgelesen. Wei wohltuend ist heutzutage ein Medium, das nicht durch Werbung zugemüllt wird. Radio Maria vertraut hier ganz auf die Vorsehung und ist auf die Spenden der Hörer und Hörerinnen angewiesen.


3. Live-Übertragungen

Es gibt viele katholische Veranstaltungen in Österreich, an denen mir die Teilnahme aus organisatorischen oder alterstechnischen Gründen nicht möglich ist. Radio Maria ist bei einigen Veranstaltungen dabei und überträgt die Vorträge und Gottesdienste live. So hat man fast das Gefühl, mitten drin zu sein.


4. Mitarbeit

Radio Maria lebt auch durch die zahlreichen freiwilligen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die viele Übertragungen und Sendungen erst möglich machen. Dabei gefällt mir, dass die Mitarbeit wirklich jedem möglich ist, der sich dafür interessiert.


5. Livestream und Radiothek

Radio Maria ist nicht in allen Regionen Österreich einfach über das Radio empfangbar, deswegen schätze ich die Möglichkeit des Livestreams. Außerdem gibt es die Möglichkeit die verschiedenen Sendereihen über die Radiothek einfach nach zu hören.